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Patricia Noll

Bewegung und Sprache - zwischen diesen beiden Polen navigiert die Sportwissenschaftlerin und Journalistin aus Tübingen ihr kapriolenreiches Berufs- und Privatleben.
Erst mit 36 studierte die damalige SWR- und ZDF-Fernseh-Moderatorin (aufgesattelt auf ihrem Psychologie-Studium) Gesundheitssport. „Anti-Aging-Guru“ schwebte ihr augenzwinkernd als neues Ziel vor, doch bald ging es ums nackte Überleben. Seit einer Erkrankung an aggressivem Lymphdrüsenkrebs noch während des Studiums und ständiger körperlicher Überforderung, widmet sich Patricia Glantz intensiv den Themen Heilkraft der Bewegung und Embodiment - also der Rückkopplung von Körper und Psyche.

Vor allem die Forschungsfelder Sport und Krebs aber auch Sport und Depression faszinieren sie. Schon als Abschlussarbeit designte und implementierte sie eine Studie zur intrinsischen Bewegungsmotivation und Körpererleben mit Leukämie-Patienten an der Hämatologischen Abteilung der Unikliniken Tübingen - die sie auch bis zur Geburt ihres zweiten Kindes leitete. Ganz unkonventionell brachte sie die Bewegungswelten der chinesischen Heilgymnastik Qi Gong und des Latin-Dance zusammen. Latin Chi nennt sie selbst die lebensfrohe Trainingsform und dabei gefällt ihr besonders, dass eben nicht nur östlich versonnen und westlich verkrampft dem Optimum entgegen trainiert wird - sondern verspielt fröhlich zwischen Samba-, Salsa und Rumba- Rhythmen Koordination, Kraft und Ausdauer bis in die Tiefenmuskulatur und die Seele wirken. Auf gut deutsch - es wird viel gelacht wenn man die goldene Acht im Becken mit Patricia Glantz rotieren lässt und damit sämtliche Organe, Muskelketten und Meridiane so ganz nebenbei positiv in Schwung bringt.

Sie ist Vorsitzende der von ihr gegründeten Stiftung für Patientenwürde good hope, coacht Führungskräfte in Körpersprache, arbeitet in Tübingen als Reit- und Tanztherapeutin vor allem mit Krebspatienten, schreibt momentan ihr drittes Buch, gibt als Dozentin in einer Akademie für Reittherapie ihre Leidenschaft für Embodiment weiter - und steckt bundesweit auf Vorträgen und Workshops Menschen - vom Reha-Patienten bis zum Leistungssportler - mit ihrer so eigenen Bewegungslust an. Sie zeigt wie „Bilder im Kopf“ sich direkt auf die Bewegungsqualität und Leistungsfähigkeit auswirken - und genauso andersrum. Bewegung macht glücklich ist sich Patricia Glantz auch ganz wissenschaftlich sicher- aber erst dann, wenn wir uns im Training nicht als Feind mit vielen Mängeln, sondern als Freund mit vielen Möglichkeiten betrachten. 

www.good-hope.de

www.glantzundgloria.com